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Lydia Uhl (z.Z. FÖJ-lerin auf dem Koppelsberg) schreibt: Ein Wochenende voll Gesang, Begegnung und Fröhlichkeit"Wir waren letztes Mal schon dabei, und kommen sicherlich das nächste Mal wieder", so das Resümee einer Teilnehmerin am Ende des zweiten nordelbischen Chormeetings am Koppelsberg. Sie und 270 weitere Teilnehmer aus 11 verschiedenen Chören haben drei Tage lang zusammen gelebt und gesungen, Erfahrungen ausgetauscht und neue Ideen geschöpft, neues wissen erlernt und Motivation getankt. |
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Doch der Höhepunkt des Abends ist sicherlich der Auftritt von Scott Stroman, Leiter der Guild Hall Music School in London und selbst Jazzposaunist. Nachdem Hartmut Naumann den besonderen Gast des Chormeetings begrüßt und all den Sängerinnen und Sängern vorgestellt hat, gibt Scott Stroman einen kurzen, aber vor allem sehr beeindruckenden Vorgeschmack auf die gemeinsame Chorarbeit am nächsten Vormittag. Stand er gerade noch ruhig, nur mit seiner Posaune bestückt auf der Bühne, und wurde von 270 erwartungsvollen Augenpaaren angeblickt, so hat er Minuten später den gesamten Saal allein mit seinen Zeichen, seiner Gestik und seinem eigenen Gesang zum gemeinsam, harmonisch klingenden Singen gebracht. "Unglaublich, meine 30 Chormitglieder singen manchmal nach wochenlangem Üben noch nicht harmonisch zusammen, und Scott Stroman hat eben fast 300 Menschen zu solch stimmigem Gesang geleitet.", ist ein Chorleiter nach dem kurzen Auftritt des Londoners begeistert und auch die anderen Teilnehmer drücken diese Stimmung in kräftigem Applaus aus. |
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Und dann ist es soweit: Nach etlichen Vorbereitungen, Soundchecks und Stellproben ziehen Scott Stroman und die ca. 280 Sänger und Sängerinnen des nordelbischen Chormeetings mit ruhigem Gesang und Trommelschlägen in die vollbesetzte Plöner Nikolaikirche ein. Ähnlich wie am Begrüßungsabend führen Hartmut Naumann und Frie Bräsen durch den Abend und stellen die Chöre vor. Doch hat das ganze eine feierlichere Stimmung in diesem Rahmen und bei so vielen Zuschauern. Die Chöre bieten ein bunt gemischtes Programm, das viele ältere Gospels aber auch modernere Lieder, Jazzstücke und sogar ein deutschsprachiges Lied beinhaltet. Außerdem ist jeder einzelne Chor für sich sehr individuell, sein Auftreten, seine Besetzung mit jungen oder älteren SängerInnen und seiner Choreographie. Und trotzdem, im Schlußchor mit Scott Stroman vereinigen sich all die unterschiedlichen Gruppen zu einer Einheit und lassen in gemeinsamer Kraft dem Publikum ihre Freude am Singen zuteil werden. Ein sehr beeindruckender und mitreißender Abschluß des zweistündigen Gospelkonzerts. |
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Und dann heißt es schon fast wieder Abschied nehmen. Nach einem ausgiebigen Frühstück treffen alle Teilnehmer des zweiten nordelbischen Chormeetings noch einmal in der Koppelsberger Kapelle zusammen, wo sie in einer Gospelandacht unter der Leitung von Scott Stroman noch eimal den Gospel aufleben lassen. Die Kapelle wird für eine Stunde noch mal mit dieser unwahrscheinlich Lebensfrohen Stimmung gefüllt und Frie Bräsen erzählt in dieser Atmosphäre ganz passend die Geschichte von Jakob und der Himmelsleiter. Er beschriebt die Himmelsleiter als Symbol dafür, dass es noch lange nicht Zeit ist, sich mit dem Leben und der Welt abzufinden. "Es lohnt sich zu kämpfen und immer wieder neue Stufen zu besteigen", so das Resümee der Geschichte. |
Nachdem Frie Bräsen allen HelferInnen für die große Unterstützung, Scott Stroman für seinen Besuch und Auftritt, aber an dieser Stelle vor allem auch mal Hartmut Naumann für all seine Arbeit und sehr gute Organisation während und auch schon Monate vor dem Chormeeting, gedankt hat, machen sich die Teilnehmer dann auch mit vielen neuen Erlebnissen, Eindrücken und Erfahrungen im Gepäck auf den Heimweg. |