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Gitarrenbuch zum EG
Also, ich hab mich jetzt vor lauter Langeweile durch beide Bände gewühlt und mir ist immer noch langweilig! Die Solosätze gehen ja noch, die sind gut zu spielen und manchmal auch ganz hübsch, wenn auch etwas bieder gesetzt. Ich kann auch akzeptieren, dass hier das Klassizisteneck ist und will gerne dazu schweigen. Aber die Begleitsätze eignen sich überhaupt nicht zur Begleitung, zumindest nicht zu Begleitung einer Gemeinde! Man müsste als Begleitender die Melodie singend geben - ich hab´s ein paarmal versucht, mehrere Strophen auswendig zu so tüddeligen Sätzen zu singen, das pack ich einfach nicht. Und dabei wirds durch das Tüddelige in der Regel nicht mal hübsch!(Ausnahme: Jesu, meine Freude. Klingt fast ein bisschen nach Jörg Nassler......)
Richtig dramatisch wird´s bei den neuen Liedern des EG, was die sich da an Begleitsätzen zusammenzimmern, finde ich richtig daneben (z. B. EG 229 oder EG 334) Haben da etwa Organisten versucht, Gitarrensätze zu schreiben, die dann auch nicht zu schwer für uns sind, aber trotzdem "anspruchsvoll" genug? (Das Vorwort weist fürsorglich auf die "notwendige Qualifizierung des Gitarrenspiels" hin) Ich ärgere mich richtig, je länger ich mir das reinziehe.

Wie geht es euch damit? Hat schon mal jemand mit diesem Buch quasi den Organistendienst versehen?
Dieser Eintrag wurde von Inke erstellt.

  • Gitarrenbuch zum EG von Inke am 5.10.2005 um 20:48:16

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